Am 9. Juli 2026 kündigte GAME FREAK an, auf der TOKYO GAME SHOW 2026 einen eigenen Stand einzurichten. Es ist das erste Mal, dass das Unternehmen bei dieser Veranstaltung einen eigenen Stand betreibt.

Die Ankündigung erfolgte im Newsbereich der offiziellen Website des Unternehmens. Zugleich wird ausdrücklich klargestellt, dass keine Titel der Pokémon-Reihe gezeigt werden. GAME FREAK entwickelt die Pokémon-Reihe seit dem ersten Teil im Jahr 1996 und ist vor allem dafür bekannt. An seinem allerersten eigenen Stand zeigt das Unternehmen sein bekanntestes Werk nicht.

GAME FREAK

Im Mittelpunkt dürfte Beast of Reincarnation stehen, ein brandneuer Titel, der am 4. August 2026 veröffentlicht wurde. Entwickelt wurde er von GAME FREAK, veröffentlicht von Fictions, Inc. Für den Vertrieb in Japan und im übrigen Asien ist Happinet zuständig.

Protagonistin Emma ist von der Seuche befallen. Ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit oder damit verbundene Gefühle macht sie sich im Auftrag des Königs auf eine Reise. Begleitet wird sie von Kuu, einer weißen Bestie, die im Kampf mächtige Künste einsetzt und es außerhalb des Kampfes genießt, gestreichelt zu werden. Das Unternehmen beschreibt das Spiel als „Action-RPG mit einer Person und einer Bestie“ und erklärt, das Kampfsystem verbinde Echtzeit-Action mit befehlsbasierten RPG-Mechaniken.

Das Spiel ist für PlayStation 5 erschienen und verfügt über Verbesserungen für PS5 Pro. Die Texte sind in 11 Sprachen verfügbar, darunter Japanisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch; die Sprachausgabe liegt auf Japanisch und Englisch vor.

Beast of Reincarnation

Das Spiel lässt sich auch auf der Tokyo Game Show anspielen – allerdings nicht am Stand von GAME FREAK, sondern am Hauptstand von Happinet, das den Titel in Japan vertreibt. Am 27. August kündigte Happinet an, dass Besucher mehr als 13 Titel anspielen können, und führte dieses Spiel in der Liste auf.

Was am eigenen Stand von GAME FREAK gezeigt wird, ist noch nicht bekannt. Das Unternehmen kündigt an, weitere Informationen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt zu geben.